Femistisches Burnout in faschistischen Zeiten?

Warum „mental health“ ein politisches Thema ist und was das Patriarchat damit zu tun hat.

Depressiv werden wegen des politischen Zustands; Krank werden durch rassistische Strukturen; Emanzipatorischer Aktivismus, der zu Burnout führt; Nihilistische Ohnmachtsgefühle als ein sich einschleichender Normalzustand. Das sind nur ein paar kausal Zusammenhänge von mental Health in Zeiten faschistischer Krise.

Das Thema rund um „psychische Probleme“ wird in der neoliberalen Gesellschaft stark individualisiert. Wer Probleme hat, wird vereinzelt und soll sie selber lösen, sich um einen Therapieplatz kümmern und schnellstmöglich wieder funktionsfähig werden, um für kapitalistische Strukturen verwertbar zu sein. Es wird als eine individuelle Befindlichkeit gesehen, von herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen entkoppelt.

In dem Workshop wollen wir das Thema „psychische Gesundheit“ aus einer emanzipatorischen und intersektionalen feministischen Perspektive in den bestehenden politischen Kontext setzen und daraus Möglichkeiten der kollektiven Prävention, Intervention und solidarischen Unterstützung als eine Form antikapitalistischen Widerstands diskutieren.

Wir wollen Beispiele aus Projekten diskutieren in denen Aktivismus und „mental health issues“ zusammen gedacht werden und in einem politischen Zusammenhang stehen.