the specificity of sexwork and sexworkers

Our workshop wants to give space, on the one hand, to narrations and direct testimonies on the sex work and on the other, to considerations and reflections on the legislative systems, bringing the analysis and the desires of the sex workers who create paths of struggle throughout the world.
We would like to talk about sexwork starting from ourselves and our stories, because we think that such a complex and delicate subject should be addressed by giving voice to real experiences, and not to ideologies detached from the reality of things.
We believe in this political practice precisely because as feminists we do not want to speak and decide in our place, and we think that invisibility does nothing but foster isolation, discrimination and prejudices.
We know how different stories and experiences can be, so we will not use absolutizing language.
What interests us is raising questions, stimulating debate and reflection on this reality in the most open and dialogical way possible.
We know how difficult it is to expose ourselves and talk about this, because we know the weight of the stigma and the possible repercussions that anyone who could reveal a sexual job could suffer.

This is why we use fictitious names.

MAREA will speak starting from his experience as a sexworker and feminist, intertwining the personal story with theoretical reflections but very direct on self-determination and stigma.
Her speech will bring reflections on the relationship between feminism, sexuality and stigma, but also on patriarchy, sexwork and self-determination.

TIZ will instead tackle the world of sexwork from a more collective point of view talking about the many active organizations of sex workers and of what unites them not only in shared negative issues but also and above all in the requests that more and more are becoming a network .

The central point of this network is the request of the decriminalization of the sexwork, whose specific case in Italy will make IVONNE a deeper examination with the third and last intervention, from a purely legal point of view. rying to highlight the points that, even in legislative models apparently more “guaranteed”, they perpetuate a system of oppression of the sex workers through the stigma and criminalization of solidarity and support.

The interventions will be accompanied by slides and if it’s possible short videos.
We would like to dedicate the last part of the workshop to an interactive and collective moment with all the participants, who will be asked to express themselves writing on sheets in a game of reply and blow, about images and words that touch our imaginary linked to sexuality and sexwork.

Autobiografia di Sakinè Cansiz

‘Tutta la mia vita è stato una lotta’. Sakine Cansiz co-fondatrice del movimento di liberazione curdo. Lei fino alla sua morte violenta il 9 gennaio 2013 ha continuato la sua lotta senza interruzioni. Ha scritto 3 volumi dell’autobiografia negli anni 1996-1998 sulle montagne del Kurdistan e del Medio Oriente. Probabilmente il primo libro che racconta la storia della creazione del movimento da un punto di vista di donna. Il primo volume racconta il tempo dell’infanzia, cominciando con la sua nascita e descrive la sua famiglia, le condizioni in cui è cresciuta, la sua conoscenza con il movimento di liberazione, il lavoro da lei svolto in quel tempo e gli sviluppi politici, nonché il suo arresto 1979.  Il secondo volume tratta degli anni che Sara negli anni 1979-1990 passò nelle carceri turche; un racconto della resistenza contro la disumanizzazione, di forza di volontà e incrollabile speranza. Racconta la leggendaria resistenza che i prigionieri fecero dopo il colpo di stato militare in Turchia nell’anno 1980 nel carcere di Diyarbakir. È il racconto di una donna che non si piega davanti alla tortura fisica e psicologica, in grado di costruire straordinari percorsi di solidarietà tra donne anche in condizioni impossibili, ma parla anche dell’amore e di come questo assuma un senso compiuto solo all’interno della lotta rivoluzionaria. Il terzo volume racconta il periodo dopo la sua liberazione passato in parte all’accademia del partito e in parte in montagna con la guerriglia. Per il movimento delle donne curde questa trilogia è un documento significativo che racconta la storia della sua nascita attraverso la narrazione di una delle sue protagoniste più importanti.

«vom nutzen unseres ärgers»

und dem unbehagen rassistische privilegien zu benennen

wir lesen gemeinsam ausschnitte der kurzen rede von audre lorde, die sie 1981 vor einem publikum weisser feministinnen hielt. anhand ihrer auseinandersetzung mit ausschlüssen, wut und solidarität hinterfragen wir unsere eigenen selbstverständlichkeiten und gesellschaftlichen positionen.

wer zeit findet, vorab die gesamte rede zu lesen findet diese hier.

(Global) Gegen Antifeminismus

Ausgangspunkt unseres Workshops sind die derzeit erstarkenden Antifeminismen, die (nicht nur) in rechten und rechtspopulistischen Argumentationsmustern, sondern auch im konservativen Backlash vermehrt zum Ausdruck kommen. Ausgehend von antifeministischen Diskursen und Bewegungen in Deutschland und auch weltweit soll der Fokus des Workshops auf verschiedenen feministischen Strategien, Kampagnen und Gegenbewegungen liegen: Wir wollen mit euch gemeinsam Kampagnen/Bewegungen wie #metoo oder auch den International Womens March diskutitieren – Was waren Reaktionen, Ergebnisse und Erfolge dieser feministischen Proteste? Wo waren Leerstellen, wer ist nicht repräsentiert und was bedeutet das? Auch: Wie wollen wir eigentlich mit der rechtspopulistischen Vereinnahmungen von sozialer Frage und Ungleichheit und ihrer nationalistischen, familistischen und rassistischen Beantwortung aus feministischer Sicht umgehen? Am Beispiel verschiedener feministischer Politiken und Strategien wollen wir gemeinsam mit euch ins Gespräch kommen und eventuell auch neue Perspektiven gegen den feministischen backlash entwickeln.

Femistisches Burnout in faschistischen Zeiten?

Warum „mental health“ ein politisches Thema ist und was das Patriarchat damit zu tun hat.

Depressiv werden wegen des politischen Zustands; Krank werden durch rassistische Strukturen; Emanzipatorischer Aktivismus, der zu Burnout führt; Nihilistische Ohnmachtsgefühle als ein sich einschleichender Normalzustand. Das sind nur ein paar kausal Zusammenhänge von mental Health in Zeiten faschistischer Krise.

Das Thema rund um „psychische Probleme“ wird in der neoliberalen Gesellschaft stark individualisiert. Wer Probleme hat, wird vereinzelt und soll sie selber lösen, sich um einen Therapieplatz kümmern und schnellstmöglich wieder funktionsfähig werden, um für kapitalistische Strukturen verwertbar zu sein. Es wird als eine individuelle Befindlichkeit gesehen, von herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen entkoppelt.

In dem Workshop wollen wir das Thema „psychische Gesundheit“ aus einer emanzipatorischen und intersektionalen feministischen Perspektive in den bestehenden politischen Kontext setzen und daraus Möglichkeiten der kollektiven Prävention, Intervention und solidarischen Unterstützung als eine Form antikapitalistischen Widerstands diskutieren.

Wir wollen Beispiele aus Projekten diskutieren in denen Aktivismus und „mental health issues“ zusammen gedacht werden und in einem politischen Zusammenhang stehen.

Früher war es anders – aber wie war es?

Verena Siegrist kann auf ein bewegtes Leben blicken. Sie war eng mit Amalie und Theo Pinkus befreundet und ging in Salecina von Anfang an ein und aus. Aus der politischen und frauenbewegten Geschichte der Stadt Zürich ist sie nicht wegzudenken. Selbst für den Schweizer Staatsschutz war sie so interessant, dass dieser sie 40 Jahre lang (1949 bis 1989) observierte. Letztes Jahr stellte sie auf dem feministischen Seminar ihr Buch „Bewegte Zeiten, bewegtes Leben“ vor. Dieses Jahre wollen wir einen genaueren Blick darauf werfen, wie sie diese bewegten Zeiten erlebte und in einen Austausch treten, wie es heute im politischen und privaten Leben von jüngeren Frauen  aussieht. Entlang den Schwerpunktthemen „Empfängnisverhütung, Rollenbilder und Familie und Reproduktionsmedizin“ begeben wir uns auf eine Zeitreise von den 1950ern bis heute.

Bad Wages for Household?

Die Hausarbeit outsourcen – geht das als Queerfeministin?

Fortsetzung / Neuauflage  des Workshops  von 2017 „Das Prinzip Putzfrau“

Ob man als Feministin und/oder Linke die Hausarbeit: Putzen, Waschen, Bügeln oder Pflege neben der Lohnarbeit selber macht, jemanden dafür bezahlt bzw. die Arbeit anderen unbezahlt überlässt, wird oft als moralische Frage verhandelt.

Auch im Workshop zum „Prinzip Putzfrau“  haben wir uns letztes Jahr mit diesem Thema befasst und viel  über unterschiedliche Bedürfnisse zur Sauberkeit in WGs und Partner*innenschaften gesprochen und auch über „das schlechte Gewissen“ geredet, wenn die Arbeit liegen bleibt.

Für dieses Jahr schlage ich eine Fortsetzung und Vertiefung vor.

Neben gefühlten und diskutierbaren Gerechtigkeiten hat die ganze Sache mit der Hausarbeit ja nun auch materialistische Gründe: welche Strukturen  machen es überhaupt möglich oder notwendig, Hausarbeiten bezahlt oder unbezahlt an andere abzugeben? Oder sie für andere gegen Geld oder unbezahlt zu übernehmen?

Was waren eigentlich die Forderungen der feministischen Kampagne „Bezahlung für Hausarbeit“ 1972 und warum sind sie in den neuen Dienstleistungsverhältnissen nicht erfüllt? Wie könnten gute Arbeitsbedingungen für Hausarbeit aussehen?

Der Workshop soll eine Mischung aus Überblick über die aktuelle Situation von Putzkräften und Haushaltshilfen (mit Schwerpunkt  auf den neuen Arbeitsmarkt in Deutschland), einen Rückblick auf die Wages for Household Kampagne und queerfeministischer Selbstbefragung zur Arbeitsbelastung sein.

Und natürlich soll genug Zeit sein für eine lösungsorientierte Diskussion zur Abschaffung der Verhältnisse!

copy dance aka tanz-karaoke

Karaoke ist voll Neunziger aber without dance, it’s not my revolution!

Copy Dance aka Tanz-Karaoke mit kate bush, rihanna m.i.a. und co. alles was wir brauchen ist: beam, eine leinwand, gute musik und Euch!

Zwischen vielen spannenden diskussionen zu teilweise kontroversen oder auch sehr nahegehenden themen und der repro-arbeit im haus, wollen wir gemeinsam mit und zu unseren liebslings-(queerfeministischen) songs tanzen. die stars* machen es vor, wir nach – und zwar wie wir wollen. packt jogger und schweißband ein und schaut welche musikclips ihr schon immer mal (nach)tanzen wolltet.

mit: katha&katrin

Schreie

http://veronikadimke.de/filme/

Seit 2002 mache ich Schrei-Aktionen ohne Worte in der Öffentlichkeit und gebe Schrei-Kurse, denn es ist schon alles gesagt und wurde doch nicht gehört. „Ohne Hemmung durch Anstand, Nettigkeit, Diskretion, öffentliche Meinung, >Moral<, Respekt vor Arschlöchern; “ wie Valerie Solana es treffend ausgedrückt in ihrem „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“.

Ich selbst bin gegen die Vernichtung von „Männern“, weil ich die
Kategorie Mann / Frau ablehne, aber ich kämpfe auch dagegen an, daß einem beachtlichen und beachtenswerten Teil der Bevölkerung, dem auch ich als feministische Künstler_in angehöre, das laut sein und Präsenz-Zeigen in der Öffentlichkeit zeitlebens abtrainiert und verunmöglicht wird.

Schrei_Kurse gebe ich, um mich mit anderen verständigen zu können
laut und deutlich
solange die Entfernungen so groß sind
solange so viele Störsender die Kommunikation behindern
von Berggipfel zu Berggipfel
von Turm zu Turm
von Barriere zu Barriere
von gläserner Decke zu gläserner Decke
AHHHHHHHHH!

Feminismus in muslimischen Kulturen (Migration und Exil inklusive)

 
Angeregt durch den Band von Lana Sirri: Islamische
Feminismen (2017) gibt es hier Gelegenheit, sich zu
informieren, sich auszutauschen und eigene Positionen zu
entwickeln. Wir gehen Fragen nach wie: Welche Vorstellungen
habe ich von feministischen Bestrebungen in muslimischen
Gruppen? Was weiß ich dazu schon aus meinem unmittelbaren
Umfeld? Worüber würde ich gern Genaueres erfahren?
 
Dr. Claudia Koltzenburg (56) ist seit 2016 als
freiberufliche Deutsch-Dozentin für Geflüchtete tätig und
lernt Persisch, um die berühmte Lyrik voller skeptischer
Beweglichkeit im Original lesen zu können.