Ausgangspunkt unseres Workshops sind die derzeit erstarkenden Antifeminismen, die (nicht nur) in rechten und rechtspopulistischen Argumentationsmustern, sondern auch im konservativen Backlash vermehrt zum Ausdruck kommen. Ausgehend von antifeministischen Diskursen und Bewegungen in Deutschland und auch weltweit soll der Fokus des Workshops auf verschiedenen feministischen Strategien, Kampagnen und Gegenbewegungen liegen: Wir wollen mit euch gemeinsam Kampagnen/Bewegungen wie #metoo oder auch den International Womens March diskutitieren – Was waren Reaktionen, Ergebnisse und Erfolge dieser feministischen Proteste? Wo waren Leerstellen, wer ist nicht repräsentiert und was bedeutet das? Auch: Wie wollen wir eigentlich mit der rechtspopulistischen Vereinnahmungen von sozialer Frage und Ungleichheit und ihrer nationalistischen, familistischen und rassistischen Beantwortung aus feministischer Sicht umgehen? Am Beispiel verschiedener feministischer Politiken und Strategien wollen wir gemeinsam mit euch ins Gespräch kommen und eventuell auch neue Perspektiven gegen den feministischen backlash entwickeln.