Und glitzern sie eigentlich heute noch?
Wir, Gisela (75) und Inga (34) sind Feministinnen aus verschiedenen Generationen, die gerne miteinander diskutieren, arbeiten und voneinander lernen.
Während der Zeit unserer wissenschaftlichen Forschungen und als Aktivistinnen (queer)_feministischer Bewegungen haben wir unterschiedliche Erfahrungen mit verschiedenen Feminismen gemacht. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen* wollen wir über diese unterschiedlichen, sich aber auch überschneidenden Perspektiven ins Gespräch kommen. Dazu wollen wir die Geschichte(n) feministischer Bewegungen in der BRD dialogisch, solidarisch und auch kritisch reflektieren.
Gegenstand und Ausgangspunkt unserer gemeinsamen Überlegungen ist die – von unseren Erfahrungen geprägte – Betrachtung der Herausbildung eigenständiger feministischer Bewegungen in der BRD seit 1968, deren Programme, Organisationsformen und ihre Wirkmächtigkeit über die Gründerinnen*generation hinaus bis zu heutigen (queer-) feministischen Bewegungen. Unser Anliegen ist es uns wertschätzend, von gegenseitigem Interesse geprägt, aber auch kritisch reflexiv über Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenseitiges (Un-)Verständnis und offene Fragen auszutauschen.
Gisela Notz, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Autorin und
Inga Nüthen, Politikwissenschaftlerin, Autorin, sind beide Aktivistinnen und arbeiten und diskutieren auch öfter gemeinsam.
Zeit: 1,5 bis 2 Stunden
Sprache: Deutsch